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Home Ausflugsziele Österreich Wie in einer anderen Welt – der Nationalpark Hohe Tauern
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Wie in einer anderen Welt – der Nationalpark Hohe Tauern

5. Juni 2017
Salzburgerland - Nationalpark Hohe Tauern
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Wie in einer anderen Welt hab ich mich letztes Wochenende gefühlt. Die Menschen, die Natur, die Gespräche – alles war im Pinzgau so unbeschwert, entspannend und einfach einfach. Ich durfte gemeinsam mit Jules ein Wochenende im schönen Salzburgerland verbringen. Drei Tage hatten wir Zeit um die Gegend um den Nationalpark Hohe Tauern und den Nationalpark selbst zu erkunden und diese Zeit war nicht einmal annähernd ausreichend, so divers, wie der Nationalpark Hohe Tauern ist. Meine Highlights des letzten Wochenendes, die ihr bei einem Besuch im Salzburgerland auf keinen Fall verpassen dürft, verrat ich euch weiter unten.

Das Wochnenende im Salzburgerland war unheimlich entspannend und ich konnte meine Energiereserven endlich wieder auffüllen. Die Luft in der Natur ist einfach etwas Anderes, als in einer Großstadt wie Wien, oder auch Krems, meiner Heimatstadt. Ich hatte zum ersten Mal seit langem wieder das Gefühl, tief durchatmen zu können und die Zeit in der Natur war genau das, das ich vor dem stressigen Juni gebraucht habe. Wir hatten bei unserer Reise Unterstützung von den Gründern von Fräulein Flora, die uns immer zur Seite gestanden sind und zudem zwei der freundlichsten und offensten Menschen sind, die mir je begegnet sind.

Meine Highlights im Nationalpark Hohe Tauern

Klettersteig in der Kitzlochklamm

Definitiv nichts für Angsthasen oder Unsportliche ist der Kitzlochsteig in der Kitzlochklamm. Wir haben uns anfangs nur an einen einfacheren Teil vom Klettersteig drangetraut und sind dort zwanzig Minuten lang herumgekraxelt. Weil ich nach meiner Lebensmittelvergiftung noch etwas angeschlagen war und weil Jules sich nach zwei Tagen ohne Sport mal so richtig auspowern wollte, ist sie die Hälfte vom Klettersteig dann nochmal alleine durchgegangen – dieses Mädel ist wahnsinnig! :D Der Kitzlochsteig besteht nämlich ausschließlich aus C und D Teilen und ist wirklich nicht einfach (und auch ziemlich hoch über dem Fluss, also auch nichts für schwache Nerven. Mir hat der Klettersteig – und überhaupt die ganze Umgebung in der Kitzlochklamm – aber eine derartige Freude bereitet, dass ich definitiv bald wieder kommen werde.

Salzburgerland - Nationalpark Hohe Tauern
Salzburgerland - Nationalpark Hohe Tauern

Smaragdweg im Habachtal

Das letzte Wochenende war wirklich sehr sportlich – und ich hab heute noch Muskelkater (und einen ziemlich schlimmen Sonnenbrand) davon! Am Samstag sind wir den Smaragdweg gegangen – ein etwa vier Stunden langer Wanderweg, der hoch hinauf in die Berge geht. Immer am Fluss entlang, an wunderschönen kleinen Quellen und großen Wasserfällen vorbei. Der Weg ist sehr fordernd und man sollte auf jeden Fall Ausdauer mitnehmen – die Wanderung zahlt sich aber auf jeden Fall aus, am Weg gibt es unzählige schöne Dinge zu beobachten und es wird bestimmt nicht langweilig.

Salzburgerland - Nationalpark Hohe Tauern
Salzburgerland - Nationalpark Hohe Tauern

Krimmler Wasserfälle

Etwas, das man als Österreicher definitiv gesehen haben sollte, sind die Krimmler Wasserfälle. Ich bin ja seit meiner Islandreise ein bisserl verwöhnt, was Wasserfälle angeht – die Krimmler Wasserfälle können aber definitiv mithalten. Ich glaube ich habe in Österreich selten etwas Schöneres und Beeindruckenderes gesehen. Die Luft bei den Wasserfällen ist irrsinnig klar und wirkt gesundheitsfördernd – so werden in der Nähe von dort Asthmaheilstunden und auch Yoga abgehalten. Wir waren nach unserem langen Tag im Habachtal schon etwas müde bei den Wasserfällen, ich werde aber definitiv noch einmal mit meinem Freund dorthin fahren und die Ruhe und Entspannung, die der Wasserfall in einem auslöst, genießen.

Salzburgerland - Nationalpark Hohe Tauern

Rauriser Urwald

Am letzten Tag haben wir, gemeinsam mit einem Nationalpark Ranger, den Rauriser Urwald erkundet. Der Rauriser Urwald ist ein Teil vom Nationalpark Hohe Tauern, in dem nichts abgeholzt und/oder entnommen wird. Dort gibt’s wirklich Stücke Natur, wie man sie sonst nur noch sehr selten vorfindet und ich habe lang nicht mehr so viel grün an einem Ort gesehen. Ein kurzer Spaziergang durch den Rauriser Urwald, bei dem man auch schon einen guten Eindruck von der Natur dort bekommt, dauert etwa zwei Stunden und ist definitiv empfehlenswert.

Salzburgerland - Nationalpark Hohe Tauern
Salzburgerland - Nationalpark Hohe Tauern
Salzburgerland - Nationalpark Hohe Tauern
Salzburgerland - Nationalpark Hohe Tauern
Salzburgerland - Nationalpark Hohe Tauern

Pinzgauer Kulinarik

Ja ich würde lügen, wenn ich sagen würde, wir hätten nur gesportelt – nein, wir haben natürlich auch gegessen – viel sogar! Das Essen im Pinzgau ist typisch österreichisch deftig, aber unglaublich lecker. In jedem Gasthaus, Alpengasthof oder Restaurant waren die Köche sehr offen und aufgeschlossen und es war nie ein Problem vegan für Jules und vegetarisch für mich zu kochen. Der Rest der Truppe hat sich an die typisch österreichischen Schmankerl getraut, und auch ich als Vegetarier durfte einige typisch pinzgauerische Köstlichkeiten vernaschen.

So gab’s am letzten Tag zum Beispiel Schlutzkrapfen mit Ricotta und Spinat gefüllt, garniert mit Parmesan und brauner Butter, bei einer Einkehr in einer Wandererhütte gab’s Kaspressknödel auf grünem Salat – und nicht nur einmal hab ich die österreichische süße Küche genossen und mir Kaiserschmarren oder Marillenknödel gegönnt – mhhh! :) Ein kulinarisches Highlight war der Besuch im Bodenhaus Rauris kurz vor der Abfahrt. Dort hatte ich die Schlutzkrapfen und als Nachspeise die zweitbesten (nach denen von meinem Freund) Marillenknödel, die ich je gegessen habe. Kulturell Kulinarisches Highlight des Wochenendes war definitiv der Besuch in der Rauchkuchl Schwaigerlehen. Eine super sympathische, selbstbewusste Dame kocht dort in offener Küche vor allen Gästen (immer ein Menü, das dann für alle gleichzeitig serviert wird). In riesigen Pfannen, mit viel Butter aber vor allem viel Charme und guter Laune. Etwas, das man mal erlebt haben sollte. Sehr, sehr sympathisch und empfehlenswert.

Salzburgerland - Nationalpark Hohe Tauern
Salzburgerland - Nationalpark Hohe Tauern
Salzburgerland - Nationalpark Hohe Tauern
Salzburgerland - Nationalpark Hohe Tauern

*WERBUNG
Dieser Beitrag erfolgt in freundlicher Zusammenarbeit mit Salzburgerland.
Die Meinung, die ich hier vertrete, ist aber wie immer, zu 100%, meine eigene.

Wie in einer anderen Welt – der Nationalpark Hohe Tauern was last modified: Januar 18th, 2019 by hellopippa
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3 Kommentare

Drei Tage im Nationalpark Hohe Tauern - hellopippa 4. August 2017 um 19:05

[…] Tauern ein Stück erkunden. Was wir damals genau erlebt und gesehen haben, könnt ihr in meinem ersten Nationalpark Hohe Tauern Beitrag lesen. Dieses Mal wollten wir noch ein Stückchen tiefer gehen und […]

antworten
Désirée 8. Juni 2017 um 14:05

Ein ganz toller Beitrag und genau zum richtigen Zeitpunkt. Da ich den Nationalpark schon auf die Urlaubsliste gesetzt hatte und durch deinen Beitrag nun einen Grund mehr habe dorthin zu fahren. Vielen Dank 😊 Lg

antworten
Sandra Slusna 5. Juni 2017 um 15:19

Wooooooow, wahnsinnig schöne bilder, das ist ja wirklich wie in einer ganz anderen Welt!!! <3

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Schön, dass du da bist.

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Angie

Naturverbunden, interessiert an Nachhaltigkeit und wie man unsere Welt ein Stück besser machen kann, das Herz am richt'gen Fleck, süchtig nach süßen Naschereien, Yoga, und meinen beiden Hündinnen Pippa und Boo.

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